Das Deutsche Kolonialmuseum – Deutschland
Institutionen
Joachim Zeller, 2024
Am heutigen Berliner Hauptbahnhof, dem früheren Lehrter Bahnhof, wurde 1899 das Deutsche Kolonialmuseum eröffnet. Das Ziel des von der Koloniallobby getragenen Museums war es, die „breiten Volksmassen“ für den deutschen Kolonialismus zu begeistern.
Das Museum schloss 1915, kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, aus finanziellen Gründen.
Bei diesem Text handelt es sich um einen bearbeiteten Auszug aus dem Buch „Berlin. Eine postkoloniale Metropole.“
References:
Schneider, Gerhard: Das Deutsche Kolonialmuseum in Berlin und seine Bedeutung im Rahmen der preußischen Schulreform um die Jahrhundertwende, in: Historisches Museum der Stadt Frankfurt/Main (Hrsg.) Die Zukunft beginnt in der Vergangenheit: Museumsgeschichte und Geschichtsmuseum, Gießen 1982, S. 155-199
Essner, Cornelia: Berlins Völkerkundemuseum in der Kolonialära. Anmerkungen zum Verhältnis von Ethnologie und Kolonialismus in Deutschland, in: Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin, 1986, S. 65-94.
Stationen
Idee eines Deutschen Kolonialmuseums
Gestaltung des Deutschen Kolonialmuseums
Ein Museum der Koloniallobby
Rezeption des Deutschen Kolonialmuseums
Das Ende des Deutschen Kolonialmuseums