Unexpected Lessons Walk

in Kooperation mit The Talking Objects Lab

Warum befand sich am Ort der Berliner Afrika-Konferenz bis 2020 ein Schönheitssalon? Wie stellte die Deutsche Bank ihre Beteiligung am Völkermord an den Ovaherero und Nama künstlerisch dar? Seit wann wird in Berlin das kolonialrassistische Bild dienstwilliger Menschen afrikanischer Herkunft kultiviert? Wo befand sich die weltweit größte Sammlung gestohlener Ahnen/menschlicher Gebeine aus aller Welt? Wie schauten Kolonialmigranten aus Kamerun und Ostafrika 1919 auf 35 Jahre deutsche Kolonialherrschaft zurück?

Der Dekoloniale Unexpected Lessons Walk führt durch Berlins altes und neues Regierungsviertel, von wo aus der europäische und der deutsche Kolonialismus wichtige Impulse empfingen. An markanten, aber kaum beachteten Orten berichten in Berlin lebende Aktivist:innen und Expert:innen aus Namibia, Tansania, den USA und Deutschland über unfassbare koloniale Anmaßung, Vernichtungswillen, kolonialrassistische Traditionen, skrupellosen Sammelwahn und antikolonialen Widerstand.

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